SABA RL-A306 - 8" FullRange (Oleg Rullit)
 


Pure Rullity In Music Reproduction
8" full range speakers
 
Seit Jahren beobachten wir, wie ein wesentlicher Teil der Musik in den meisten Lautsprechertypen mehr oder weniger verschwindet - und seit Jahren sind wir auf dem Weg intensiver Recherchen und Experimente dabei, die Ursache herauszufinden und Abhilfe zu schaffen. Unter anderem haben wir herausgefunden, daß es, wie im Instrumentenbau, gewisse "musikfremde" Materialien gibt, die man nicht verwenden sollte. In den 30er Jahren wußten die Ingenieure von Telefunken beispielsweise noch, daß sich ein Spider aus Hartgewebe im informativen Frequenzbereich ähnlich negativ auswirkt, als baute man Violinen mit Stegen aus Plastik anstatt aus Holz - ab den 40er Jahren wurde der Hartgewebespider jedoch Standard, und heute ist er, aufgrund der weiter abwärts gegangenen Entwicklung, ein gesuchtes Objekt, wie zum Beispiel der Klangfilm KL-L307. Parallel dazu kann man beobachten, daß auch die Aufnahmetechnik bzw. -qualität ihren Zenit Ende der 30er Jahre erreicht hatte und seither wieder an Niveau verloren hat. Stellen wir uns einen Menschen im Dschungel vor: Er wird instinktiv und unmittelbar echtes Raubtiergebrüll von der Imitation eines Papageis unterscheiden und entsprechend reagieren - und eben deswegen berührt einen die von High-End-Geräten reproduzierte Musik letztendlich nicht, denn auch sie ist nichts anderes als eine Imitation. Daher dürfte auch die permanente Unzufriedenheit und Überreiztheit der High-End-Konsumenten rühren.

Nun zur Konstruktion des Rullit speakers: Der Spider wurde aus musikverwandtem Material, nämlich Holz, gefertigt; und daher ist er "unhörbar" geworden. Um Gegenschwingungen der Lautsprecher (die mit der Frontplatte bzw. Schallwand nicht fest verbunden sind) so gering wie nur möglich zu halten, wurde ein Rullit G-Stabilisator verwendet - zu sehen im zweituntersten Bild. Das Ergebnis ist deutlich mehr "Raum", um nicht zu sagen: mehr "Seele" im Mitteltonbereich; im Tieftonbereich hat man den Eindruck, daß auf Pauken, Trommeln und Kontrabaß neue Felle und Saiten aufgezogen wurden. Diese speakers wurden speziell für offene Schallwände bzw. Lautsprecherkonstruktionen "à la Rondo" konzipiert. Zur Feinabstimmung und -justierung diente die Stimme der Sängerin Petra Nacke, die zweifach, als Konserve und in natura, zur Verfügung stand, um eine absolut objektive Beurteilung des Ergebnisses zu ermöglichen.

Warum haben wir aus unserer Lautsprechersammlung ausgerechnet diese Sabas genommen? Einige Koryphäen haben ihnen einen Kultstatus zuerkannt, obwohl sie im Originalzustand ausgesprochen unspektakulär spielten. Jetzt machen sie den Eindruck, als wären sie erst zu ihrem wahren Leben erwacht.


 
 
Bilder der fertigen Chassis
 

 

 

 

 

 


 
Bilder vor dem Zusammenbau
 

 

 

 

 

 
 
     
     
   
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